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Sri Lanka (Indischer Ozean)


„Strahlend schönes Land“
„Ayubowan“ – Herzlich willkommen am Flughafen Colombo in Sri Lanka. Dieser Inselstaat im Indischen Ozean, nur 31 km von der Südspitze des Indischen Subkontinentes entfernt, vereint sattgrüne Teeplantagen, undurchdringlichen Dschungel, Reisterrassen, palmenumstandene, kilometerlange Strände, hoch aufragende Gebirgsmassive, tosende Wasserfälle und eine verschwenderische, üppige Vegetation zu einem Garten Eden. Schon frühere Seefahrergenerationen waren von diesem paradiesischen Eiland so begeistert, dass sie ihm Beinamen wie „Perle im Indischen Ozean“ oder „Insel der Götter“ gaben. Zum landschaftlichen Reichtum mischen sich kulturelle Schätze als Zeugen einer jahrtausendalten Geschichte: gewaltige Ruinenstädte, riesige Buddha-Statuen, Felsenpaläste, Bauwerke aus portugiesischer und britischer Kolonialzeit, Höhlentempel mit eindrucksvollen Malereien und strahlend weiße Dadogas. Die herzliche und liebenswerte Freundlichkeit der Inselbewohner tut ihr Übriges, damit sich der Besucher als willkommener Gast fühlt. Dazu der Duft von Gewürzen, dampfendes Curry, erlesene Tees, dumpfes Trommeln, geheimnisvolle Tänze in den Tempeln und bunt bemalte Elefanten. Faszinierend die Mischung aus verschiedenen Rassen (Singhalesen, Moors, Malaien, Burgher und Tamilen) und Religionen (Buddhismus, Hinduismus, Christentum und Islam), spannungsvoll der ethnische Konflikt zwischen den unabhängigkeitsstrebenden Tamilen und den Singhalesen.
Beliebt bei den Touristen ist Sri Lanka wegen seiner langen, tropischen Sandstrände im Westen und Südwesten, doch der wahre Reiz des Landes erschließt sich dem Besucher vor allem im Inselinneren. Ob die letzte Königstadt Kandy (UNESCO Weltkulturerbe), die „Wolkenmädchen“ in der 200 m hohen Felsenfestung Sigiriya, das Elefantenwaisenhaus von Pinnawela, die Edelsteinstadt Ratnapura, der Sinharaja Rainforest (UNESCO Weltnaturerbe), die antike Königsresidenz Polonnaruwa, die riesigen Teeplantagen rund um Nuwara Eliya, der Minneriya National Park, die Reisfelder und Wasserfälle bei Kitugala oder die Tierwelt des Yala National Parks – dieses wahre Kaleidoskop an Impressionen genießt man am besten auf einer geführten Rundreise, mit Bus oder Privatchauffeur. Wer zivilisationsgestresst innere Ruhe und Gleichgewicht sucht und dabei wieder umfassend etwas für seine Gesundheit tun möchte, kann sich mit der über 2000 Jahre alten, traditionellen Heilmethode Ayurveda in verschiedenen Therapiezentren an der West- und Südküste behandeln lassen. (Der Autor selbst hat in Hambantota im Oasis-Hotel die heilende Wirkung einer zweiwöchigen Panchakarma-Kur gespürt.)
Die Vielfalt an Naturschönheiten, Traditionen und Kulturen wird auch Sie begeistern. Da der Norden und Teile des Ostens der Insel unverändert Schauplätze von Anschlägen sind, sollte man diese Regionen meiden und vor Antritt der Reise die Sicherheitshinweise des Auswärtigen Amtes beachten. – Sri Lanka, eine paradiesische Tropeninsel, wartet auf Sie …
Die wichtigsten touristischen Orte auf Sri Lanka:
Bentota/Beruwela: Diese benachbarten, fast zusammengewachsenen Ferienorte liegen ca. 70 km südlich von Colombo und sind das touristische Zentrum der Insel. Zahlreiche gute bis sehr gute Hotels und lange, palmengesäumte Sandstrände mit umfassendem Wassersportangebot sowie die fantastische Lage zwischen dem Indischen Ozean und dem Bentota-Fluss begeistern den Urlaubsgast. Einige Restaurants, Bars, Souvenirläden und kleine Gästehäuser säumen die Hauptstraße, in Beruwela selbst findet man die älteste Moschee auf Sri Lanka und einen allmorgendlichen Fischmarkt (Tipp für Frühaufsteher!). Gegenüber an der Lagune liegt die kleine Stadt Aluthgama, wo man einen guten Eindruck des normalen Lebens der Einheimischen bekommt. Vom Bentota-Strand erreicht man ihn mit dem Boot oder zu Fuß über eine Brücke in knapp 10 Minuten. Neben dem bekannten Fischmarkt ist hier auch der Hauptbahnhof für diese Ferienregion. Vor der Küste des zumeist menschenleeren Strandes in der weitläufigen Bucht von Beruwela liegen malerische kleine Inseln. 5 km weiter südlich kommt man in den Ort Ahungalla mit schönen Sandstränden.
Colombo: Mit knapp 650.000 Einwohnern die Hauptstadt Sri Lankas an der Westküste. Das historische Zentrum der Stadt ist das Fort, ein Geschäftsviertel mit dem Parlament und den Zwillingstürmen des World Trade Center. Südlich davon die Promenade „Galle Face Green“, allabendlicher Treffpunkt für Spaziergänge entlang des Indischen Ozeans. Exotisch das Basarviertel „Pettah“ mit orientalischer Atmosphäre, in den Stadtvierteln Kollupitiya und Bambalapitiya liegen moderne Einkaufszentren, zahlreiche Geschäfte und Restaurants. Hauptschlagader von Colombo ist die „Galle Road“, die sich schnurgerade von Nord nach Süd durch die Stadt zieht. Sehenswert ist zudem die „Independence Hall“, das nach dem Vorbild des Capitols in Washington D.C. errichtete Rathaus im noblen Stadtviertel „Cinnamon Gardens“. Der Flughafen von Colombo, der Katunayake International Airport, liegt ca. 35 km nördlich der Stadt.
Dambulla: Ca. 150 km nordöstlich von Colombo und ca. 70 km nördlich von Kandy liegt die 65.000 Einwohnerstadt Dambulla, berühmt für ihre buddhistischen Höhlentempel und das größte Rosenquarz-Vorkommen in Südostasien. Mit 153 Buddha-Statuen, 3 Königsstatuen und 4 Götterstatuen sowie das Leben Buddhas beschreibende Malereien in ca. 80 Höhlentempeln ist es die größte Tempelanlage des Landes. Während der Besetzung der früheren Hauptstadt Anuradhapura durch die Inder fand hier der König eine vierzehnjährige Zuflucht. Der Blick vom Gipfel ist atemberaubend. Des Weiteren ist Dambulla das Zentrum des Obst- und Gemüseanbaus auf Sri Lanka.
Galle: Die im äußersten Südwesten der Insel gelegene 91.000 Einwohnerstadt war bis zum Ende des 19. Jahrhunderts die wichtigste Hafenstadt auf Sri Lanka. Die Altstadt mit Mauerring und 11 Bastionen wurde von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt, erbaut von Holländern und Portugiesen im 17. Jahrhundert in der Kolonialzeit. Bekannt ist Galle auch wegen seiner Klöppelarbeiten. Besonders hart traf der Tsunami, ausgelöst durch ein Seebeben am 26. 12. 2004 im Indischen Ozean, die Region um Galle sowie große Teile der Ost- und Südküste, als zehntausende Menschen starben und schwere Verwüstungen als Folge dieser verheerenden Naturkatastrophe auftraten.
Hikkaduwa: Dieser Badeort, ca. 95 km südlich von Colombo an der Westküste gelegen, ist ein Geheimtipp für Taucher und Schnorchler. Seine Attraktivität erhält er durch das Schutzgebiet vor der Küste, wo Schwärme tropischer Fische und Schildkröten um ein Korallenriff zu bewundern sind. Der Ort hat seinen ursprünglichen Charme erhalten und kann mit einer Vielfalt von Hotels, Restaurants, Geschäften, Verkaufsständen und einem hauptsächlich am Strand stattfindenden Nachtleben aufwarten. In Hikkaduwa ist der Sandstrand recht schmal, doch weiter südlich, etwa beim „Sunils Beach“, beginnen kilometerlange, feine Sandstrände mit herrlichen Kokospalmen und guten Tauchmöglichkeiten.
Koggala: An der Südwestküste, ca. 14 km südlich von Galle, liegt der kleine Ort Koggala mit kilometerlangen Sandstränden. Es ist aber auch ein Dorf der Klöpplerinnen, die entlang der Straße wunderschöne Spitzen und Decken mit ihrer Fingerfertigkeit entstehen lassen. Im Hinterland liegt der Koggala-See, ein Naturwunder mit Mangroven, Schreiseeadlern und himmlischer Ruhe. Eine Fahrt mit dem Katamaran durch das fast klare Brackwasser dieses Binnensees ist kurz vor Sonnenuntergang ein besonderes Erlebnis. Wenige Fahrminuten von der schönen Bucht von Unawatuna liegt das Dörfchen Weligama, bekannt durch seine Stelzenfischer. Vom Vater auf den Sohn übertragen, sitzen sie oft stundenlang auf ihren angestammten Holzpfählen im Meer und waren darauf, dass die Fische anbeißen.
Kalutura: Dieser Ort, ca. 43 km südlich von Colombo, ist wegen seiner zahllosen Kokospalmen das Zentrum für Körbe aus Kokosfasern, Kokosnüsse und Mangosteen-Früchten. Palmwein-Zapfer, die sogenannten „toddy trappers“, klettern akrobatisch auf den Seilen zwischen den Palmen umher und zapfen sie an. So ist Kalutura nicht nur die Hochburg der Arrak-Produktion auf Sri Lanka, sondern auch eine wichtige Region für die Kautschuk-Gewinnung. Das Wahrzeichen von Kalutara ist die strahlend weiße Dagoba „Gangatilaka Vihara“, die einzigste auf Sri Lanka mit begehbarem Innenraum. Wer auf dem Wasser entlang unberührter Natur und kleiner Dörfchen fahren möchte, dem ist eine Bootstour auf dem Kalu Ganga zu empfehlen.
Kandy: „Kanda uta rata“ („Königreich auf dem Berg“), so heißt im Singhalesischen Kandy, die Hauptstadt des letzten singhalesischen Königreiches, welche in einer Höhe von ca. 500 m umgeben von Hügeln im Kandy-Tal beim Mahaweli-Fluss liegt. Der sogenannte „Zahntempel“ („Sri Dalada Maligawa“) soll als Reliquie einen oberen linken Backenzahn Buddhas beherbergen. Dies macht Kandy zu einer der wichtigsten Pilgerstätten des Buddhismus. Bei den alljährlichen Prozessionen Mitte August wird der Zahn auf einem geschmückten Elefanten durch die wohlhabende, ca. 110.000 Einwohner zählende Stadt getragen. Schon 1988 wurde der Tempelbezirk zum UNESCO Weltkulturerbe erklärt. Weitere Anziehungspunkte sind die Hauptstraße „Dalada Vidiya“ mit typischen Kolonialbauten, die rot-weiße Moschee in der Straße „Kotugodelle Vidiya“, die „St. Paul’s Church“ unweit des Tempelbezirks sowie der See „Kandy Lake“ als Ausflugsziel für Einheimische und Touristen. Etwa 5 km westlich der Stadt liegt der 60 Hektar große Botanische Garten von Peradeniya, bereits 1371 angelegt und Heimat von Flughunden und des weltweit größten Banyanbaumes.
Mount Lavinia: Nur 12 km südlich von Colombo liegt mit 200.000 Einwohnern die zweitgrößte Stadt des Landes. Einst Residenz des britischen Gouverneurs, hat es sich zum traditionellen Badeort entwickelt, dessen Strände besonders am Wochenende bei Einheimischen beliebt sind. Legendär das im Kolonialstil erbaute Mt. Lavinia-Hotel, in dessen näherer Umgebung Restaurants, Bars, Boutiquen und Souvenirläden zum Verweilen und Bummeln einladen.
Negombo: Ca. 40 km nördlich der Hauptstadt Colombo und nur ca. 11 km vom Flughafen entfernt, liegt die 130.000 Einwohnerstadt Negombo, der wichtigste Fischereihafen an der Westküste und einst Handelsplatz für Zimt. Von der Kolonialzeit der Portugiesen zeugen noch heute viele katholische Kirchen, von der Kolonialzeit der Holländer ein altes Fort und ein 120 km langer Kanal von Colombo über Negombo nach Puttalam, wo der Zimt wächst. Reges Treiben auf bunten Märkten, fangfrische Meeresfrüchte auf dem Fischmarkt und die gut erhaltenen Kolonialbauten lohnen einen Stadtbummel. Wegen der langen, goldgelben Strände nördlich der Stadt hat sich hier ein internationales Ferienzentrum entwickelt mit Dutzenden von Hotels aller Kategorien, Restaurants, Diskotheken, Bars und regem Nachtleben. 20 km nördlich von Negombo liegt der kleine, pittoreske Fischerort Marawila, ein ruhiger Platz, um an schönen Stränden zu relaxen.
Wadduwa: Ein weiterer Badeort an der Westküste ist das ruhige Wadduwa, ca. 30 km südlich von Colombo. Nachdem man den Dunstkreis der Hauptstadt verlassen hat, beginnen hier die breiten Sandstrände mit üppig grünen Palmen und traumhaft schönen Sonnenuntergängen.
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Ein Auszug der bekanntesten Fluggesellschaften, die Sie nach Sri Lanka bringen:
SriLankan Airlines • Emirates • Qatar Airways

Flughäfen in Sri Lanka:
Colombo - Bandaranaike International Airport (CMB)

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Bildrechte Sri Lanka-Bilder:
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Bentota Beach Sri Lanka
Bentota Beach

Sri Lanka Wasserfall
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Pinnawela

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Früchte, Früchte, Früchte ...

Fischer Sri Lanka
Ein Fischer bei der Arbeit

Sri Lanka Reisterrasse
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Tempel in Kandy

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Buddha-Statue

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Hindu-Tempel in Colombo

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