Malta mit Comino & Gozo (Malta) „Freilichtmuseum im Mittelmeer“
Die maltesische Inselrepublik mit den drei Inseln Malta, Gozo und Comino liegt praktisch im Zentrum des Mittelmeeres zwischen Sizilien (93 km nördlich) und Afrika (288 km südlich). 290 Sonnentage, Buchten mit kristallklarem Wasser, malerische Fischerdörfer und überall Spuren der über 7000 Jahre alten Geschichte. Das weltberühmte, zum Weltkulturerbe der UNESCO ernannte Hypogäum in der Stadt Paola, prähistorische Tempel, mächtige Renaissance-Kathedralen, stattliche Paläste, britische Kolonialbauten, Megalithe, mittelalterliche Verliese oder die Höhle der Kalypso – fesselnde Sehenswürdigkeiten, verteilt über die 316 qkm große Insel mit ihren ca. 400.000 Einwohnern. Jahrhundertelanger Raubbau hat Malta völlig entwaldet, nur in den Wintermonaten werden die kargen Felsplateaus zu einem bunten Blütenteppich. Ansonsten bringen Feigenkakteen, Agaven, Johannisbrotbäume und Fächerbäume nur spärliches Grün in das Landschaftsbild, abgesehen von den Tälern mit landwirtschaftlichem Anbau von Wein, Obst und Gemüse. Die Strände entlang der 196 km langen Küstenlinie sind teils sandig, teils felsig, manche einsam, andere lebhaft mit Wassersportangeboten, wiederum andere für Familien mit Kindern geeignet. Bizarre Felsformationen, Riffe, Höhlen und Schiffwracks machen Malta zu einem interessanten Spot für Taucher. Die lange Beziehung der Inselbewohner zu den verschiedensten Nationalitäten haben zu einer Vermählung unterschiedlichster Kulturen, Stile und Traditionen geführt. Linksverkehr und Englisch als zweite Sprache von den Briten, da etwas Arabisches, in der Küche italienischer Einfluss mit einem Schuss Orient – faszinierende Vielfalt auf kleinstem Raum. Eine Besonderheit der maltesischen Inseln sind die Luzzus, bunt bemalte hölzerne Fischerboote, deren Bug mit Horus- oder Osiris-Augen bemalt ist. Die möglicherweise auf die Phönizier zurückgehende Bauweise dieser Fischer- und Ausflugsboote, zumeist noch mit dem Namen christlicher Heiliger versehen, sind ein beliebtes Fotomotiv. Bitter-süß im Geschmack ist „Kinnie“, eine auf Malta hergestellte Limonade aus Blutorangen und Kräutern (insbesondere Wermutkraut), die ebenso erfrischt wie das bekannte maltesische Lagerbier „Cisk Lager“.
Die bekanntesten Urlaubsorte: Valetta: Eine „Stadt der Paläste“ und eine wahre Schatztruhe an Geschichte und Kultur ist diese zwischen zwei prächtigen Naturhäfen (Marsamxett Harbour und Grand Harbour) markant auf einer Halbinsel liegende Stadt. Von der UNESCO zum Weltkulturerbe ernannt, ist sie wohl eine der schönsten Hauptstädte Europas (seit 2004 ist Malta in der EU) und mit ca. 7200 Einwohnern auch die kleinste. Zu den wichtigsten Sehenswürdigkeiten zählen die St. John’s Co-Cathedral, die Upper Baracca Gardens, Fort St. Elma, der Großmeisterpalast, die Old Theatre Street und der Republic Square. Diverse Ladenpassagen sowie zahlreiche Geschäfte und Boutiquen bieten ideale Einkaufsmöglichkeiten, Restaurants und Straßencafés laden zum Verweilen ein. Zum Flughafen ca. 25 Fahrminuten. Sliema: Die größte Stadt auf der Insel, geschäftlicher Mittelpunkt, bevorzugte Wohngegend und gleichzeitig ein beliebtes Touristenzentrum. Allabendlich verwandelt sich die lange Uferpromenade in eine quirlige Flaniermeile mit herrlichem Blick auf den Hafen und Valetta. Die zahlreichen Geschäfte, Restaurants, Cafés und Bars bieten reichlich Abwechslung. Die Strände, teilweise nur über Leitern und Treppen erreichbar, bestehen aus meist flachen Kalksandsteinplatten und sind ideal zum Sonnenbaden oder zum Schwimmen im kristallklaren Wasser. Den Flughafen erreicht man nach ca. 30 Fahrminuten. St. Julian’s: Dieser lebhafte Ort schließt sich direkt an Sliema an. Früher ein kleiner Fischerhafen, heute eine Vergnügungsmeile und Standort luxuriöser Hotelanlagen. Die malerische Spinola Bay mit ihren bunten Fischerbooten, Restaurants und Bars ist tagsüber und abends ein beliebter Treffpunkt. Im Ortsteil Paceville pulsiert das Nachtleben mit unzähligen Diskotheken, Clubs, Jazzkneipen und Cocktail-Bars, das Spielcasino liegt am Ende der Landzunge. An der St. George Bay wurde ein künstlicher Sandstrand aufgeschüttet, der Möglichkeit zum Sonnen und Baden bietet. Zum Flughafen ebenfalls ca. 30 Fahrminuten. St. Paul’s Bay: An diesem Platz soll der heilige Paulus auf seiner Reise nach Rom Schiffbruch erlitten haben. Heute gehört es mit den Orten Qawra, Bugibba und Xemxija zur größten erschlossenen Region auf den maltesischen Inseln. Das Angebot an Unterhaltung, Shopping und Wassersport ist riesig. Mit Leitern, die über Felsplateaus führen, erreicht man das Meer, das hier wie um die Halbinsel Qawra als extrem sauber gilt. In Bugibba gibt es einen kleinen, künstlich angelegten Sandstrand, die familienfreundlichen Sandstrände der Golden Bay und der Mellieha Bay gelten als die schönsten auf Malta. Zum Flughafen rechnen Sie, je nach Lage, mit 40 bis 60 Fahrminuten. Marfa: An der Nordspitze der Insel Malta liegt dieser langgezogene Felskamm mit ansprechenden Hotelanlagen, umgeben von fruchtbaren Feldern und Akazienplantagen sowie kleinen Strandbuchten. Eine ruhige Ecke für erholsame Ferien, die durch den Panoramablick auf Gozo und Comino ihren besonderen Reiz erhält. Die Stadt Mellieha ist ca. 3,5 Kilometer entfernt. Die Fahrzeit zum Flughafen beträgt ca. 75 Minuten. Mdina: „Die Stille Stadt“ liegt im westlichen Zentrum der Insel auf einem 185 m hohen Ausläufer des Dingli-Plateaus, dessen felsige Nord-, Ost- und Nordwesthänge steil aus der Landschaft aufragen. Das mittelalterliche Stadtbild ist geprägt von schmalen, autofreien Gassen und den aus sandfarbenem Kalkstein errichteten Palästen und Kirchen. Am östlichen Stadtrand erhebt sich die „Kathedrale St. Paul“ mit prächtigem, dreischiffigem Innenraum. Eine Sammlung von Kupferstichen und Holzschnitten Albrecht Dürers zeigt das Kathedralmuseum, im Norden der Stadt steht der „Palazzo Falcon“, wegen seiner normannischen Fassade auch „Norman House“ genannt. Sehenswert ist noch die Glasbläserei „Mdina Glass“. Nur wenige Restaurants, Geschäfte und Bars, da die Besucher am Abend die Stadt nach ihrem „Freilichtmuseumsbesuch“ verlassen und wieder Ruhe und Beschaulichkeit einkehrt. Insel Comino: Zwischen Malta und Gozo liegt dieses kleine (nur 3,5 qkm groß), idyllische Paradies für Schnorchler, Taucher und Spaziergänger. Es gibt nur eine Hotel- und Bungalowanlage und ist daher ideal, um unberührte Natur, wilde Flora und Stille genießen zu können. Die Hauptattraktion ist die „Blaue Lagune“, ein geschützter Meeresarm mit glitzerndem, türkisblauem Wasser auf weißem Sand – geradezu wie geschaffen für Schnorchler und Taucher. Auf Comino können auch Familien mit Kleinkindern ungestört ausspannen. Von der Insel Malta aus erreicht man von Cirkewwa (75 Minuten vom Flughafen) mit dem Hotelboot nach 30 Minuten Überfahrt die Insel Comino. Aber auch von Mgarr auf Gozo kann man übersetzen. Insel Gozo: Die „kleine Schwester“ Maltas ist grüner, ruhiger und überaus charmant. Das Landschaftsbild ist von Tafelbergen, Glockentürmen, Kirchenkuppeln, kahlen Schluchten und fruchtbaren Tälern geprägt. Die Zeit scheint stehengeblieben zu sein. Spärlich bevölkert und nur auf dem Seeweg erreichbar (es gibt keinen Flughafen), ist es wie geschaffen für Urlauber, die Ruhe und Erholung suchen. Nur in Ferienorten wie Xlendi und Marsalforn ist es ein wenig anders, da hier Geschäfte, Restaurants, Bars und Unterhaltungsmöglichkeiten zu finden sind. Die Inselhauptstadt Victoria mit ihren verwinkelten Gassen und der steil aufragenden Zitadelle versprüht mediterranes Flair. Beliebte Ausflugsziele sind das „Azure Window“, ein riesiger Felsbogen, der sich über das Meer spannt, die Wallfahrtskirche von Ta’ Pinu und die Tempel von Ggantija, eine 5800 Jahre alte, riesige Anlage und gleichzeitig UNESCO-Weltkulturerbe. Bei den Stränden hat man die Wahl zwischen felsigen Buchten und Sandstränden. Beliebtester Badeplatz auf Gozo ist der goldbraune Sandstrand der Rambla Bay im Nordosten, ideal für Familien mit Kindern. Traumhaft der Felsstrand von Mgarr ix-Xini in einer fjordartigen Bucht. Kleiner und ruhiger ist die Felsbucht von Xlendi, paradiesisch-schön der Strand der San Blas Bay, umgeben von üppiger Vegetation und nur zu Fuß erreichbar. Nach Gozo gelangt man nur über den Flughafen von Malta, dann weiter nach Bus- oder Taxifahrt mit der Fähre nach Gozo (Gesamtdauer ca. 2 Stunden).
Ein Auszug der bekanntesten Fluggesellschaften, die Sie nach Malta mit Comino & Gozo bringen:
Air Malta • Air Berlin • Germanwings • Lufthansa • Austrian Airlines • British Airways Flughäfen in Malta mit Comino & Gozo:
Malta International Airport/Luqa Airport (MLA)